Das Künstlerhaus Bergedorf wurde am 25. Februar 1994 von der
Kultursenatorin Dr. Christina Weiss eröffnet.
Die geschichtsträchtige
Villa am Möörkenweg beherbergt elf Wohnateliers und einen
Ausstellungsraum und blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Um
die Jahrhundertwende als Tanz- und Ausflugslokal »Billtal« errichtet,
wurde sie im 2. Weltkrieg von der Maschinenfabrik »Fette« genutzt, bevor
sie schließlich in den 50er Jahren der Likörerzeugung diente.
Die baufällige Anlage wurde 1991 von Hans-Otto Gürtler erworben und auf
Anregung des »Vereins Ateliers für die Kunst« mit finanzieller
Unterstützung der Kulturbehörde, privater Sponsoren und der Künstler zum
Atelierhaus um- und ausgebaut.
Gemeinsam schufen die Künstlerinnen und Künstler aus einem ehemaligen
Lagerraum eine Galerie. Mit Ausstellungen, Performances und
Musikdarbietungen nationaler und internationaler Künstler, ist somit im
Künstlerhaus Bergedorf ein Kulturzentrum entstanden, das nicht nur von
den Bergedorfern mit großer Resonanz angenommen wurde, sondern auch von
Besuchern aus der weiteren Umgebung. Zahlreiche überregionale Berichte
in Presse und Fernsehen machen auf die Veranstaltungen aufmerksam.